
Das Centrix Messwagensystem von SebaKMT
Das Centrix Messwagensystem wurde in Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt. In das einzigartige Betriebskonzept sind die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit und die Anregungen vieler Anwender eingeflossen.
So ist ein Messwagensystem entstanden, das neue Maßstäbe setzt:
-Anwenderfreundlich
-Effizient
-ARM* Vorortungsmethoden bis 80 kV
-Lichtbogenbrennen mit Brennübernahme
-Automatische Analyse der Messdaten
-Reports im PDF Format
-Online Dokumentation und Hilfe
Alle Standardverfahren laufen automatisch mit Hilfe einer Einknopfbedienung ab. Der Bediener kann sich ganz auf seine eigentliche Aufgabe, die Fehlerortung, konzentrieren.
• Das Bedienkonzept
Die Steuerung des Fehlerortungssystems Centrix besteht aus einem großen Monitor und einem frei positionierbaren Bedienpanel. Diese Einheit enthält das zentrale Bedienelement des Systems - das Jogdial. Das Betriebssystem zeichnet sich durch extreme Stabilität aus. Es ermöglicht die automatische Speicherung aller Messdaten. Auswertung und Datenübertragung können so äußerst flexibel vorgenommen werden.
Das Jogdial dient zur Steuerung aller Systemfunktionen. Zudem kann über das Jogdial direkt auf das Online-Benutzerhandbuch, die Messhistorie, die Phasenauswahl und ein Schnellmenü zugegriffen werden. Bedienschritte, die während des Betriebs häufig auftreten, werden vom Centrix-System vorgewählt. In den meisten Fällen erfolgt daher der nächste Betriebsschritt durch eine einfache Bestätigung der Systemvorgabe – einfach und direkt!
• Automatisierte Abläufe
Beim Einsatz von Reflexionsmethoden ermitteln automatische Funktionen das Kabelende und stellen die optimalen Parameter für Messbereich und Methode ein. Die Fehlerposition wird automatisch ermittelt und bei allen Vorortungsmethoden sofort durch einen Marker angezeigt. Durch die konsequente Weiterentwicklung der bewährten Hochspannungs Vorortungsmethoden und die hohe Performance der Softwaresysteme werden auch bei bislang schwer zu ortenden Fehlern ausgezeichnete Ergebnisse erzielt.
• Prüfung
Eine integrierte Prüfung mit 0,1 Hz Cosinus Rechteck Spannung (54 kV 0,1 Hz VLF) erlaubt Prüfungen für den gesamten Mittelspannungsbereich. DC-Prüfungen sind bis zu einer maximalen Spannung von 80 kV möglich. Prüfströme von bis zu 600 mA ermöglichen das systeminterne Brennen auch ohne externe Brenneinheiten. Zusätzlich bieten die integrierte Isolationsmessung und Mantelprüfung Anwendungen für alle notwendigen Wartungsarbeiten an Kabeln und Zubehör.
• Vorortung
Zusätzlich zu den bewährten Decay Wanderwellen- und Stromauskopplungsmethoden (ICE) sind auch alle sonstigen bewährten Lichtbogenreflektionsmethoden im Centrix integriert verfügbar. Darüber hinaus bietet der Centrix das ARM* Verfahren in einer neuen Version, die für kürzere Distanzen optimiert wurde. Alternativ sind für größere Distanzen ARM* Plus (bis zu 32 kV) und Decay Plus (bis zu 80 kV) optional erhältlich. Als weiteres Feature verfügt der Centrix über das Lichtbogenbrennverfahren, mit dem es möglich ist, während des Brennvorgangs den Lichtbogen an der Fehlerstellle mit einer Reflektionsmessung zu beobachten. Der Brennprozess kann somit kontrolliert werden und man erhält automatisch ein Vorortungsergebnis. Damit verfügt der Centrix über die sechs effektivsten Vorortungsmethoden.
Eine der progressivsten Methoden der Fehlerortung ist das ARM* Plus Doppelstoßverfahren, speziell für die hohen Spannungsebenen. Zunächst erfolgt eine Entladung aus einem Stoßgenerator oder mit Gleichspannung, um an der Fehlerstelle einen Durchschlag zu erreichen.
Im zweiten Schritt wird automatisch die Dauer des beim Durchschlag entstehenden Lichtbogens durch eine zweite Entladung aus dem 4 kV Stoßmodul verlängert und dann mit der entsprechenden Vorortungsmethode gemessen. Das Ergebnis sind perfekte Fehlerbilder.
• IFL-Modus
Für intemittierende Fehler verfügt der Centrix über den IFL-Modus, der insbesondere im Bereich der verzweigten Niederspannungsverteilung viel Zeit sparen kann.
Mittels einer Hüllkurve werden bei Kurzschlüssen weitere Veränderungen, die normalerweise nur noch als winzige Reflektionen sichtbar wären, klar erkennbar dargestellt. Es ist daher nicht nötig, die genaue Zeit zu kennen, zu der die Veränderung auftritt, da diese sofort und dauerhaft sichtbar ist und bleibt. Dieser Umstand gestattet die einfache Verifizierung der exakten Positionen und Abzweige in einem verzweigten Nrspannuiedengsnetz.
*ARM=ARC Reflection Method
• Nachortung
Bei vergleichsweise geringem Gewicht kann der Centrix dank hochleistungsfähiger Stoßmodule mit 1280, 1750 oder 2560 Joule eine hohe Stoßleistung bei abgestuften Spannungen von 2 bis zu 32 kV erzeugen. Die akustische Nachortung wird damit und in Verbindung mit dem bewährten Digiphone zu einem einfachen und zuverlässigen Prozess.
Vier taktbare Spannungsstufen von 5 bis 20 kV ermöglichen die Mantelprüfung und über die Schrittspannungsmethode die Mantelfehlerortung. Die Nachortungstechnologien werden durch einen leistungsstarken integrierten 200 W Tonfrequenzsender abgerundet. Dieser unterstützt sowohl das patentierte SignalSelect Verfahren als auch das direkte und kapazitive Schrittspannungsverfahren mit Wechselspannung.
Ergänzt werden diese Systemoptionen durch maßgeschneiderte Lösungen, die wir für das Centrix Messwagensystem je nach Bedarf an die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen.
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